Der Schriftsteller Jean Paul  (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth)

Jean Paul Denkmal Friedrichstraße Bayreuth

Jean Paul (eigentlich Johann Paul Richter) lebte von 1804 bis zu seinem Tode im Jahre 1825 in Bayreuth.
Er ist einer der großen Klassiker der deutschen Literatur.
Seit 1841 steht ein im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig des I. errichtetes überlebensgroßes Denkmal des Dichters in der Friedrichstraße.

Zitate von Jean Paul

„Wer die Laterne trägt, stolpert leichter, als wer ihr folgt.“

„Sprach-Kürze gibt Denk-Weite.“

„Wer an das Gute im Menschen glaubt,
bewirkt das Gute im Menschen.“

„Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man leicht die Fidel auf den Kopf.“

„Wer nicht fröhlich beginnt, kann auch nichts Fröhliches schaffen.“

„Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann.“

„Man muß seine Ideen verwirklichen, sonst wuchert Unkraut darüber.“

„Der eine sagt gerne, was er weiß, der andere was er denkt.“

„Langes Sprechen erzeugt abgekürztes Hören,
denn man geht davon.“

„Minderheiten sind die Mehrheiten der nächsten Generation.“


Historische Innenstadt von Bayreuth – Jean-Paul-Platz

Der Schriftsteller Jean Paul  (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth) gab diesem Platz an der Friedrichstraße seinen Namen.
Seit 1841 steht hier das im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig des I. errichtete überlebensgroße Denkmal des Dichters.
Die Friedrichstraße 14 (linke Bildseite) wurde im Jahre 1732–33 vom Baumeister Johann David Räntz als Waisenhaus erbaut.
Heute wird das Gebäude durch die Polizei genutzt.
Die im Jahre 1738 erbaute Friedrichstraße 15 (rechte Bildseite) war die ehemalige „Postei“.