Es ist einfach ein Schauspiel für sich wie die hungrigen Schnäbel im Minutentakt durch die Altvögel gestopft werden. Selbstverständlich muss man bei derartigen Beobachtungen immer genügend Abstand halten um die Fütterung nicht zu stören.
Ich freue mich jetzt schon, wenn die kleinen Nesthocker flügge sind und die ersten Erkundungen der Umgebung unternehmen.

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Heute habe ich einen Teichfrosch bei seinem Landgang beobachtet.
Der Teichfrosch liebt große nahrungsreiche Teiche (Stillgewässer).
Typisch für den Teichfrosch ist der gras- bis dunkelgrüne Rücken mit dunkler Fleckung und die helle Rückenlinie.
Die Pupille ist waagrecht elliptisch, die Iris bräunlich.

Während der Paarungszeit und einem eventuellen Wechsel des Aufenthaltsgewässers können sich Landgänge auch über mehrere Tage erstrecken.
Die Wärme hat unmittelbaren Einfluss auf die Aktivitäten der Frösche.  Ab ca. 22 Grad Celsius steigert sich deren Aktivität und sie werden zutraulicher.


Teichfrosch (Pelophylax esculentus)
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Bei meinem heutigen Spaziergang konnte ich einen Gartenrotschwanz bei der Futterbeschaffung beobachten.
Er hatte richtig fette Beute gemacht.
Das Nest wurde im Minutentakt angeflogen.
Wahrscheinlich hatte der Nachwuchs mächtig Hunger.
Bei der eigentlichen Fütterung wollte ich nicht stören.



Weitere Informationen zum Gartenrotschwanz gibt es hierFacebooktwittergoogle_pluspinteresttumblrmail

Bei meiner heutigen Motivsuche in der Innenstadt habe ich mit so einigem gerechnet, aber sicherlich nicht mit einer Eichelhäher – Familie.


Fünf gerade Flügge gewordene Eichelhäher inmitten der Innenstadt bei der Fütterung zu beobachten ist schon etwas außergewöhnliches.
Als mir dann ein Anwohner noch berichtete, dass das Pärchen bereits im zweiten Jahr den gleichen Brutplatz in einem Weinstock bezieht und die Kleinen aber jeden Tag auf Ausflugstour sind wurde die Angelegenheit erst richtig spannend. Eines der Jungtiere kam auf uns zugeflogen und landete direkt vor unseren Füßen.
Der Anwohner meinte: „Ja, das machen die Kleinen immer so“.
Er hob den  Nestflüchter vorsichtig auf und setze ihn zurück zu seinen Geschwistern auf ihren „Ausguck“.
Der Ausguck, man kann es eigentlich kaum glauben, ein alter Zigarettenautomat.
Es war total verwunderlich, dies geschah ohne Gegenwehr oder etwaige Hektik des Kleinen und unter Beobachtung der Eichehäher Mutter, welche das ganze anscheinend tiefenentspannt von der gegenüberliegenden Dachrinne beobachtete.
Man spürte deutlich das gegenseitige Vertrauen.


Auf meine Frage, ob die Mutter die Kleinen jetzt noch annimmt antwortete der Anwohner mit: „Selbstverständlich, das ist kein Problem. Wir haben das im letzten Jahr genauso gemacht.“
Bestätigt wurde das durch die unmittelbar darauf folgende Fütterung der Kleinen durch das Muttertier.


Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen berichtete der Nachbar (alias Ziehvater), dass er die Jungtiere jede Nacht mit zu sich nimmt und am nächsten Tag wieder zur Fütterung auf Ihren Ausguck setzt. Das habe er im letzten Jahr auch erfolgreich so gehandhabt. Die Kleinen haben sich prächtig entwickelt.

Das Vertrauen der kleinen Eichelhäher zu ihrem Ziehvater war für mich sehr beeindruckend. Ich werde auf jeden Fall beobachten, wie sich die Familie entwickelt.



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Im Schneckentempo zum Ziel – Unterwegs mit einer Weinbergschnecke.

Es wird langsam dunkel, das Wetter schlägt um, unwegsames Gelände, Schotterpiste, die rettende Grünfläche vor Augen.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 7 Zentimetern pro Minute geht es zielstrebig voran. Auch diese Expedition wird einen guten Ausgang nehmen.Facebooktwittergoogle_pluspinteresttumblrmail